Der Weg zu dir

Wir leben in einer Zeit, in der wir so von außen beeinflusst sind, dass wir uns selbst immer mehr verlieren. Es wird so viel Wert auf all das Äußere gelegt, während die inneren Werte immer weniger zählen.

 

Gleichzeitig versuchen wir, uns wieder selbst näherzukommen. Diese Überlastung, die Anstrengung, die wir tagtäglich fühlen, diese Überforderung, die Burn-outs und Erkrankungen – all das sind Zeichen, dass wir nicht so leben, wie es uns guttut.

Wir schauen so ins Außen, dass wir die Verbindung zu uns selbst verloren haben. So beschäftigt, was andere über uns sagen und denken, dass wir unsere eigenen Gedanken und Gefühle nicht mehr hören. Ständig über die Schulter sehend, ob unser Verhalten in Ordnung ist oder jemand sich über uns beschweren könnte. Wir achten so auf die anderen, dass wir ignorieren, was uns gerade guttun würde.

Wir sind so auf das Äußere fixiert, dass unsere Innenleben völlig ignoriert wird.

 

Ständig prasseln Impulse und Informationen auf uns ein, wir sind ständig erreichbar und kontrollierbar. Auch wenn wir versuchen, bei uns zu bleiben, den ganzen Aufmerksamkeitswahnsinn nicht mitzumachen, werden wir beeinflusst.

Wir haben so viele Informationsmöglichkeiten (und das ist grandios!) und noch nicht wirklich gelernt, damit kontrolliert umzugehen. All dieser Informationsüberfluss führt zu einer ständigen Überlastung und einem Verlust zu unserer inneren Weisheit.

Aber was ist unsere innere Weisheit?

Unsere innere Weisheit, ist all das intuitive Wissen, das wir in uns tragen. Ein Teil davon ist das Bauchgefühl oder unser Bauchgehirn.

Ein anderer Teil, ist die Wahrnehmung, wenn „etwas faul riecht“, „sich komisch anfühlt“, wenn wir das Gefühl haben, wir übersehen etwas und den Finger nicht

drauflegen können.

Das Schwierige ist, dass wir unsere innere Weisheit oft nicht hören, weil sie vom Lärm im Äußeren übertönt wird.

Die leise Stimme in uns kommt nicht gegen die Ablenkung, die uns tagtäglich umgibt, an. Und wenn wir sie doch mal hören, dann glauben wir ihr meistens nicht, da unser Kopf etwas anderes sagt oder die Gesellschaft etwas anderes verkündet.

 

Ist es da ein Wunder, dass wir uns oft zerrissen fühlen, unklar und nicht wissen, wo wir hingehen sollen?

So viele Dinge zerren im Außen an uns, jeder will etwas von uns, es gibt mehr zu tun, als wir Zeit haben und wir wollen allen gerecht werden.

 

Das alles sind Anzeichen dafür, dass wir unsere Basis, die Verbindung zu uns selbst verloren haben. Denn nur wenn wir fest in uns selbst geerdet sind, können wir den Anforderungen im Leben mit Leichtigkeit bestehen.

Dann wissen wir, was für uns gut und richtig ist und stehen zu uns, statt es allen recht machen zu wollen.

Doch wie finden wir die Verbindung zu uns?

Mit vielen kleinen Schritten.

Die tägliche Verbindung zu uns ist ein wichtiger Anfang. Wenn du es nicht schaffst, täglich zu meditieren, dann mach es dreimal die Woche.

Versuche jeden Tag kurz Verbindung mit dir aufzunehmen und frage dich selbst, wie es dir gerade geht.

Nimm deine Gefühle wahr und schaue, wie es dir in verschiedenen Situationen geht.  Wenn es dir nicht gut geht, versuche zu verstehen, was los ist.

Manche nutzen Journaling, um ihre Innenwelt zu verstehen.

Nimm dir bewusst Zeit für dich selbst – wie auch immer das für dich aussieht.

Übe Nein zu sagen.

Nimm deine Bedürfnisse ernst und rede sie nicht klein (Mini-Workshop: Grenzen und Bedürfnisse)

 

All diese Schritte helfen dir, mehr zu dir selbst zu kommen und deine Innenwelt lauter werden zu lassen als die äußere Welt.

Und LightWeb hilft dir ebenfalls dabei!

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