Vertrauen in deine höhere Führung finden


Würdest du gerne glauben, dass du geführt bist und alles seinen Sinn hat, zweifelst aber daran?

Das Vertrauen in die Führung ist eine der schwierigsten Dinge. In einigen Ausbildungen wurde mir gesagt: du musst dem Prozess vertrauen, dann passiert er.

Aber es ist schwierig, etwas zu vertrauen, dass man noch nicht erlebt hat.

Es ist schwierig zu vertrauen, dass etwas passiert, wenn das Vertrauen darin ausschlaggebend ist.

Ein weiterer beliebter Satz: vertraue deiner Intuition.

Aber wie soll ich meiner Intuition vertrauen, wenn ich nicht weiß, ob ich ihr trauen kann und wenn sie mich schon einmal im Stich gelassen hat?

Wie soll ich etwas vertrauen, von dem ich nicht weiß, ob ich ihm vertrauen kann?

Schrittweise ins Vertrauen

Gehörst du den Leuten, die sich leicht Sorgen machen?

Macht du dir ständig Gedanken, ob alles gut geht? Malst du dir aus, was alles passieren könnte? Spielst du in Gedanken alle möglichen Szenarien durch, die schief gehen könnten?

Achte mal auf deine Gedanken und wie du bestimmte Situationen erwartest.

Oft denken wir Sätze, wie

Ich finde keinen Parkplatz.

Bei mir funktioniert nichts.

Andere haben Glück, ich falle auf die Nase.

Hoffentlich geht alles gut.

Wenn du dir regelmäßig Sorgen machst und es bemerkst, gibt es Abhilfe.

Der Wundersatz

Es gibt einen fantastischen Satz von Gabby Bernstein, mit dem du deine Gedanken ändern kannst:

Das sind Gedanken der Angst. Ich wähle neu und ich wähle die Liebe.

Hört sich vielleicht komisch an, funktioniert aber einwandfrei. Es hat einen Grund, weshalb ich diesen Satz mittlerweile Wundersatz nenne und regelmäßig anwende

.Letzten Sommer waren wir Südtirol und ich hasse Autofahren in den Bergen. Das könnte damit zusammenhängen, dass vor 15 Jahren in einer engen Kurve das entgegenkommende Auto auf meiner Spur war und mein Ausweichmanöver uns gefährlich nah an den Abhang gebracht hat.

Noch heute kriege ich Schweißhände, einen angespannten Gesichtsausdruck und werde den Kinder gegenüber pampig, wenn sie etwas wissen wollen. Ich brauche meine volle Konzentration für das Autofahren, selbst das Atmen wird zeitweise eingestellt. 

Das geht soweit, dass meine Tochter zu mir sagte: Du musst dich deiner Angst halt stellen, dann hört es auf.

Also begann ich den Satz wie ein Mantra vor mich hinzubeten.

Das Faszinierende war, dass ich keinen Gegenverkehr mehr hatte, immer einen Parkplatz fand und insgesamt gelassener wurde.

Etwas Ähnliches passierte, als ich vor Kurzem zur Seelenplan-Lehrer-Zertifizierung nach London flog.

Ich gehöre zu den Panikmachern. Ich kontrolliere fünfmal, ob ich alles dabeihabe und frage ständig, was ich vergessen habe.

Der Flug selbst ist kein Problem, aber in London mit der U-Bahn und dann dem Bus zu dem Veranstaltungsort und pünktlich sein, das stresst mich.

Um 5 Uhr morgens auf den Weg zum Flughafen, sagte ich deshalb „nach oben“: okay, ich brauch hier eure Hilfe. Ich weiß, ich soll euch vertrauen, aber das fällt mir echt schwer. Ich mache mir Sorgen, ich bin nicht gelassen und zuversichtlich. Helft mir, euch zu vertrauen.

Als ich ins Flugzeug einstieg, stellte ich fest, dass ich die gesamte Sitzreihe für mich hatte. Ich fand sofort einen U-Bahn-Fahrkarten-Automaten und die richtige U-Bahn. Im Anschluss den richtigen Bus zu finden, war schwieriger. Ich fragte einen Passanten, der auch diesen Bus brauchte und der dafür sorgte, dass ich an der richtigen Haltestelle ausstieg. Ich fand den Seminarort auf Anhieb. Dort stellte sich heraus, dass eine der Kursteilnehmerinnen im selben Hotel, wie ich wohnte. Sie nahm mich in ihrem Auto mit, sodass ich nicht wieder Bus fahren musste. Das Hotelzimmer war sehr groß und sauber. Meine neue Freundin fuhr mich zum Supermarkt, damit ich Mittagessen für den Kurstag besorgen konnte. Etwas Sorgen machte mir der Rückflug, ich wollte unbedingt einen Gangplatz im vorderen Bereich, um schnell aussteigen zu können. Aber ich wollte keinen Aufpreis dafür zahlen, daher musste ich den vorgeschlagenen Sitz nehmen – und dieser war 6 C! Absolut perfekt, ich war so schnell aus dem Flugzeug, dass ich als Erste durch die Passkontrolle war.

Du sagst jetzt vielleicht, das ist Zufall.

4 Wochen später bin ich für die Seelentransformationsausbildung wieder nach London geflogen.

Ganze Sitzreihe im Flugzeug für mich, U-Bahn und Zug mit Umsteigen perfekt ausgeschildert und pünktlich. Früh genug am Veranstaltungsort, um noch Mittagessen zu holen. Fantastische Unterkunft mit einer Kursteilnehmerin, die mich fährt. Auf der Rückfahrt hat der Zug Verspätung, weswegen die Zeit zum Anschlusszug sehr knapp wird. Ich bin mit zwei Kursteilnehmern unterwegs, denen ich nur hinterher sprinte, im richtigen Zug lande und die mich dann noch in die richtige U-Bahn setzen und meine Oystercard aufladen, da sie nicht sicher sind, ob sie reicht. 

Nach meinem ersten großartigen Trip hätte ich sagen können, das war jetzt alles klasse, das passiert nicht noch einmal. Es kann ja nicht zweimal so gut sein. Wenn es mal gut geht, muss es ja wieder schlechter werden.

Oder ich kann sagen: „Hey, ich erwarte, dass ihr wieder so gut für mich organisiert. Ich gebe das jetzt an euch ab, ihr macht das schon. Und ihr macht das besser richtig gut, ich lerne nämlich noch, euch zu vertrauen. Ein Rückschlag würde unsere Beziehung echt verschlechtern.“

Bei allen Ausflügen, die ich mit den Kindern mache, beobachte ich meine Gedanken. Sobald ich mir über irgendetwas Sorgen mache, stoppe ich meine Gedanken „Das sind der Gedanken der Angst. Ich wähle neu und ich wähle die Liebe.“

Dann gebe ich die Tagesgestaltung an oben ab. Es klappt jedes Mal und die Tage werden fantastisch.

Viel besser, als wenn ich versuche zu organisieren .(Aber Universum, Eiskaffee-Stände bitte nicht erst um 17:30 auftauchen lassen!)

Beobachte deine Gedanken und unterbreche Sorgen-Gedanken. Du kannst auch erst mal anfangen zu experimentieren und beobachten, was passiert, wenn du anfängst mit dem Universum/Gott/Engeln/Geistführern/Krafttiere/whatever zu sprechen. Sie warten auf dich und wollen mit dir zusammenarbeiten – aber du musst den ersten Schritt machen. Und wenn du den gemacht hast, fangen sie an, dich mit Zeichen zu bombardieren – Federn, Zahlenkombination, Liedern, … lass dich überraschen.

Möchtest du lernen, deiner spirituellen Führung zu vertrauen?

Im spirituellen Mentoring lernst du, wie du Kontakt und Vertrauen aufbauen kannst.


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